Tischler mit Leib und Seele.


Schon mein Großvater hatte eine kleine Tischlerei und ich weiß noch genau, wie sehr mir bereits damals der Geruch von Holz gefallen hat. In den Ferien war ich immer mit meinen Onkeln in der Werkstatt. Die Begeisterung sollte mich nicht mehr loslassen.

 

Mit 14 hatte ich das große Glück auf der HTL für Möbel und Innenausbau zu landen – perfekter hätte ich es nicht treffen können.

 

Seit damals bin ich sowohl beruflich, als auch privat mit Haut und Haaren dem Möbelbau verbunden. Seit mehr als 20 Jahren bin ich in den verschiedensten Bereichen der Möbelbranche tätig – ob als Kundenberater, Planer, Projektleiter, Filialausstatter, Vertriebsleiter oder Leiter der Produktentwicklung.

 

Das eigenhändige Erstellen von Massivholzmöbeln war stets der perfekte Ausgleich zur Büroarbeit. Sehr zur Freude von Freunden, Verwandten und meiner eigenen kleinen Familie. (Ich lebe übrigens mit meiner Frau, unseren 3 Kindern, einem Australian Shepherd und inzwischen sehr vielen schönen Möbeln im niederösterreichischen Tulln.) Da die Anfragen immer mehr wurden und der Platz langsam ausgeht, gibt’s meine Werke jetzt auch zu kaufen.

 

Die Arbeit mit Holz erfüllt mich. Es bereitet mir große Freude, Massivholzmöbel zu entwerfen, andere dabei zu begleiten, an den Plänen zu feilen und sie zu realisieren. Aber das Schönste ist für mich immer noch der Geruch von Holz.


Mein kleines Paradies.


Meine kleine Werkstatt hat sich in den letzten Jahren fast wie von selbst mit jeder Menge Werkzeug und Maschinen gefüllt, die nur darauf warten, neue und spannende Projekte umzusetzen.

 


Mein Büro, bzw. mein Schauraum entwickelt sich nun auch langsam. Erste Regale und ein Platz zum Chillen, machen neben dem Arbeitsplatz den Anfang der Realisierung.

 


Wie früher, nur moderner.


Ich setze ganz bewusst auf Massivholz und verwende meist heimische Holzarten. Für die Verbindungen nutze ich am liebsten alte Techniken, wie klassische Zinken, Graten, Schlitz und Zapfen. Dadurch sind die Möbel oft komplett metallfrei. Für die Oberflächen bevorzuge ich natürliche Öle und Wachse – oder ich belasse sie ganz Natur. Klingt konservativ, kann aber wahnsinnig modern aussehen.

Apropos: In den letzten Jahren konnte ich mich für das ursprüngliche Handwerk des Drechselns begeistern. Welche modernen Stücke dabei entstehen, sollten Sie sich ansehen.